Landschaft Romantik Klimawandel

Landschaft Romantik Klimawandel

Was hat die Klimakrise mit der Romantik zu tun? Studierende der Interdisziplinären Klasse der Muthesius Kunsthochschule bei Prof. Almut Linde untersuchen das Verhältnis von Mensch und Natur, Landschaft und wirtschaftlicher Nutzung. Sie zeigen im romantisch geprägten Landschaftsgarten des Eutiner Schlosses und in den Sonderausstellungsräumen Skulpturen, Objekte, Videos und Fotoarbeiten. Die Werke beziehen sich auf die Idee des Landschaftsgartens und der Vorstellung von Natur als Sehnsuchtsgegenstand der Romantik bis hin zu den ökonomischen und ökologischen Folgen der Industrialisierung die heute spür- und sichtbar werden.

Der Eutiner Schlossgarten wurde Ende des 18. Jahrhunderts zu einem englischen Landschaftskarten umgestaltet. In dieser Epoche der Romantik wird ‚Natur‘ als ein ästhetischer Gegenstand entdeckt, als etwas, (...)

Landeshauptstadt erhält Zentrum für Wissenschaftskommunikationsforschung

Im Kiel Science Communication Network (KSCN) wollen künftig verschiedene Partner aus Forschung, Design und Praxis gemeinsam Gesundheitsthemen visualisieren. © Christian Urban, Universität Kiel

Kieler Verbundprojekt bringt Forschung, Design und Praxis zur Visualisierung von Gesundheitsthemen zusammen

Wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und wirkungsvoll mit der Öffentlichkeit teilen – das zu erforschen ist das Ziel des neuen Zentrums für Wissenschaftskommunikationsforschung in Kiel. Dabei setzen die Beteiligten auf einen interdisziplinären Verbund, der die fachliche Expertise der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie der Muthesius Kunsthochschule (MKH) unter dem Dach des Kiel Science Communication Network (KSCN) bündelt. Das Netzwerk will untersuchen, wie sich komplexe Informationen greifbar visualisieren lassen, und zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern zielgruppengerechte neue Formate entwickeln, zunächst zu Gesundheitsthemen. Gefördert wird das Verbundprojekt in den kommenden fünf Jahren von der Volkswagenstiftung mit rund vier Millionen Euro. Praxispartner sind der Norddeutsche Rundfunk (NDR), die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft, der Videokanal Kurzgesagt, opencampus sowie die Stadt Kiel.

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Jahresausstellung: Einblick Ausblick 2021

Einblick Ausblick 2021

Im Bewusstsein ihrer Verantwortung und unter Einhaltung der geltenen allgemeinen Coronaverordnung für Veranstaltungen, wird die Muthesius Kunsthochschule am 8.7.2021 ihre Jahresausstellung eröffnen.
Die rund 640 Studierenden der Freien Kunst, der Raumstrategien/Szenografie, des Industriedesign und des Kommunikationsdesigns präsentieren darin ein breites Spektrum junger Kunst aller Gattungen und medialer Ausdrucksformen, herausragende Projekt- und Studienarbeiten.
Es ist die erste größere Präsenz- Veranstaltung nach mehreren Semestern, die ausschließlich online abgehalten wurden. Und während 2020 noch an 40 unterschiedlichen Orten der Stadt ausgestellt und präsentiert wurde, wird in diesem Jahr, neben einigen wenigen externen Örtlichkeiten, auch der eigene Campus wieder mit einbezogen.
Details zum Ablauf und zum Programm sind auf der Webseite der Jahresausstellung unter www.einblickausblick.de veröffentlicht. (...)

Weitere Meldungen

Herzlichen Glückwunsch zum Förderpreis für junge Buchgestaltung

Im Wettbewerb »Förderpreis für junge Buchgestaltung« von der stiftungbuchkunst werden von einer Jury jährlich drei mit je 2.000 Euro dotierten Gewinnertitel ausgewählt. Kriterium für diesen Wettbewerb sind besonders innovative, zukunftsweisende Konzepte zur gestalterischen Weiterentwicklung des Mediums Buch und in diesem Jahr geht einer der Preise an Kristina Hilse, die 2020  ihr  Studium im Kommunikationsdesign mit dem Master abschloss.
 
Das ist nicht der erste Preis für dieses Projekt, denn es gab schon im Frühjahr 2021 eine Auszeichung dafür vom vom Type Directors Club in New York für seine exzellente typografische Gestaltung.

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Endlich offen: Ausstellung- Spechte am Meisenknödel

Viele Wochen war die aktuelle Ausstellung der Bildhauereiklasse eine Ausstellung ohne Besucher:innen, doch nun hat das Ernst-Barlach-Haus in Hamburg wieder geöffnet und Besuch ist willkommen!
Eine Test- oder Impfnachweispflicht besteht nicht und  auch eine Terminbuchung ist nicht nötig. Das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske bleibt jedoch erforderlich, und es gelten die üblichen Hygiene-, Abstands- und Kontakterfassungsregeln.
Und außerdem neu im Programm: Ab 30.Mai bietet das Ernst-Barlach-Haus jeweils sonntags um 12 Uhr digitale Ausstellungsrundgänge per Zoom an. Anmeldung und weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Hauses: https://www.barlach-haus.de/besuch/bildung-vermittlung/

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Aktuelle Arbeiten

Aesthetics

Theoretical education at an art university poses a challenge to scientific theory and practice, since it is nothing other than testing their possible relevance to practice. Scientific foundations of design are therefore not an end in themselves for the promotion of art and design but represent a kind of bridge between non-reflective product design, unconscious genius aesthetics and the scientific ivory tower. Therefore, it is necessary to continue to develop a specific form of scientific work as a pragmatic theory for art and design. This will probably be oriented more towards the scale of a complex problem awareness than the normative idea of a binding canon of the academic content of design. This is exactly what has been tried often enough in the history of design and has always failed.
The study of “Aesthetics” at the Muthesius University of Fine Arts and Design should first critically summarise the individual theoretical fields of art and design studies, i.e. art and design history, communication and media theory, supplemented by general aesthetics and the sociology of art. In addition to introductory events and basic seminars, an attempt is made to consider current questions from design practice. The goal is the equal reflection and justifiability of individual student projects, as well as the competent assessment of one’s own creative work. The teaching aims at the competent handling of results of different reference sciences, without suppressing the meaningful difference between design or creative thinking and academic modes of access. At the university, the offer is to be supplemented by a regular seminar on media theory for all study courses. Topics range from media philosophy, the history of photography and film to the aesthetics of new digital media.

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
T 0431 / 5198 – 423, E nmschmitz@t-online.de

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