„minimal pompös“: Einzelausstellung von Elisabeth Wagner

Einzelausstellung von Elisabeth Wagner ab 8. Februar im spce

Elisabeth Wagner hat in ihrer Tätigkeit als Professorin für Bildhauerei über Jahrzehnte Generationen von Studierenden geprägt, geformt und zu eigenständigen Künstler*innen angeleitet – darunter Hannah Bohnen, Regine Schulz, Oskar Schröder, Nikolai Renée Goldmann.

Die Einzelausstellung minimal pompös markiert nun einen Abschied und wagt einen retrospektiven Blick auf das künstlerische Werk von Elisabeth Wagner. Dabei werden Arbeiten aus mehr als vier Jahrzehnten im direkten Austausch nebeneinander arrangiert, um grundlegende bildhauerische Ansätze und ironische Brüche mit Konventionen im Werk von Elisabeth Wagner herauszuarbeiten.

Dabei leiten die beiden Adjektive minimal pompös (un-) absichtlich auf Irrwege und machen vielmehr ein Spektrum auf; veranschaulichen sie doch den vergeblichen Versuch, eine künstlerische Position, die sich über Jahrzehnte entwickelt hat, (...)

Studieninfotage vom 14. bis 16. Februar

Studieninfotag_Keramik: Der Studiengang Freie Kunst bietet neben Malerei, Medienkunst, Bildhauerei und Druckgrafik sowie interdisziplinärer künstlerischer Praxis die Spezialisierung auf Keramik. Foto: Louise Preuß

Wie sieht ein Kunststudium aus? Was passiert in den Werkstätten, die rund um die Uhr geöffnet sind? Und wie unterscheiden sich die Studiengänge Kommunikationsdesign, Industriedesign und Raumstrategien voneinander? All diese Fragen beantwortet die Muthesius Kunsthochschule Kiel an den Studieninfotagen vom 14. bis 16. Februar: In digitalen Formaten stellen sich am 14. und 15. Februar die Studiengänge vor, am 16. Februar werden Ateliers, Werkstätten und Arbeitsräume für alle Interessierten geöffnet.

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Vortrag Michael Hutter am 1. Februar

Taring Padis „People's Justice“ in (mindestens) sechs sozialen Sinnzusammenhängen

Das am kürzesten ausgestellte Werk auf der documenta fifteen war Taring Padis „People’s Justice“. Gleichwohl entzündeten sich an der Präsentation des Banners und an seiner Entfernung heftige Diskussionen, die immer noch andauern. Die Diskussionen finden in verschiedenen sozialen Sinnzusammenhängen statt, etwa in denen der Kunst, der Politik, der Wissenschaft und des Rechts, aber auch in denen der indonesischen und der deutschen Geschichte. Die Differenzierung zwischen den verschiedenen „ernsten Spielen“, in denen das Bildwerk thematisiert wird, könnte dazu beitragen, die ungewöhnliche Schärfe, mit der die Diskussionen geführt werden, besser zu verstehen.

Michael Hutter ist Professor Emeritus am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Von 1987-2007 leitete er den Lehrstuhl für „Theorie der Wirtschaft und ihrer gesellschaftlichen Umwelt“ an der Universität Witten/Herdecke, (...)

Weitere Meldungen

Präsentation: Sustainability Design Lab

Das 2022 initiierte Sustainability Design Lab für nachhaltige Designprojekte an der Muthesius Kunsthochschule beginnt das neue Jahr mit einer hochschulöffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 26. Januar: (...)

Aktuelle Arbeiten

Es ist kompliziert

Theresa Günther, 2022

Es ist kompliziert

Theresa Günther, 2022

Digital Afterlife

Adrian Herzig, 2022

Digital Afterlife

Adrian Herzig, 2022

Digital Afterlife

Adrian Herzig, 2022

Wissensnetzwerk Kiel

Laura Quade, 2022

Aesthetics

Theoretical education at an art university poses a challenge to scientific theory and practice, since it is nothing other than testing their possible relevance to practice. Scientific foundations of design are therefore not an end in themselves for the promotion of art and design but represent a kind of bridge between non-reflective product design, unconscious genius aesthetics and the scientific ivory tower. Therefore, it is necessary to continue to develop a specific form of scientific work as a pragmatic theory for art and design. This will probably be oriented more towards the scale of a complex problem awareness than the normative idea of a binding canon of the academic content of design. This is exactly what has been tried often enough in the history of design and has always failed.
The study of “Aesthetics” at the Muthesius University of Fine Arts and Design should first critically summarise the individual theoretical fields of art and design studies, i.e. art and design history, communication and media theory, supplemented by general aesthetics and the sociology of art. In addition to introductory events and basic seminars, an attempt is made to consider current questions from design practice. The goal is the equal reflection and justifiability of individual student projects, as well as the competent assessment of one’s own creative work. The teaching aims at the competent handling of results of different reference sciences, without suppressing the meaningful difference between design or creative thinking and academic modes of access. At the university, the offer is to be supplemented by a regular seminar on media theory for all study courses. Topics range from media philosophy, the history of photography and film to the aesthetics of new digital media.

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
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